Der Baukasten für Start-ups

“Alle reden über Digitalisierung, innovative Start-ups und neue Technologien. Aber niemand spricht darüber, dass ausgerechnet die Gründung in Deutschland besonders umständlich ist. Firma.de bietet einen Baukasten an, um Start-ups die Bürokratie abzunehmen.” (lead-digital.de)

„Startup-Map.Berlin“ gestartet

Startups sind ein Motor für den wirtschaftlichen Aufschwung in Berlin. Um den Überblick über das Berliner Startup Ökosystem zu verbessern, hat die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe eine Webseite initiiert.” Quelle: berlin.de

Wenn Start-ups auf Leitbetriebe treffen, prallen zwei Welten aufeinander

LINZ. Experten sprachen in der Linzer Tabakfabrik über Chancen und Risiken von Kooperationen.

Quelle: Nachrichten.at

Letzte Maturafeier als Vater…

Sehr lesenswerter Text von Herrn Chefredakteur Hubert Platterer von der Kleinen Zeitung:

Letzte Maturafeier als Vater in einem Turnsaal bei gefühlten vierzig Grad. Die Absolventinnen tragen bunte Sommerkleider, die Burschen schwarze Hosen mit weißem Hemd, Hosenträgern und Sneakers. Sie präsentieren sich selbstbewusster und freier als die Generation vor vierzig Jahren, die jetzt zuschaut. Das Wertschätzende in den Dankesreden der Jugendlichen hat so gar nichts Pflichtbewusstes. Sie müssten nicht. Die Pädagogen revanchieren sich mit Ratschlägen für den Eintritt in die Wildnis der ungeschützten Lebenswirklichkeit. Träumt groß, behält die Neugierde, zeigt Resilienz! Die drei Aufrufe kehren refrainartig wieder. Das mit der Widerstandskraft ist neu im Repertoire weitergereichter Erfahrung. Gemeint ist die innere Robustheit in der Konfrontation mit Widrigkeiten und Misserfolg. Die Annahme, dass sich die Jugend durch das Eingebettetsein ins Wohlbehütete damit schwerer tut als früher, bleibt unausgesprochen. Ausgesprochen wird nur die Konsequenz aus dem Befund: „Knickt nicht sofort ein, zerbricht nicht, wenn ihr stolpert. Steht auf, wenn ihr zu Fall kommmt. Verzagt nicht. Träumt weiter groß.“

Das erinnerte ein wenig an die berühmte Rede eines Lehrers einer amerikanischen High-School in einem wohlhabenden Vorort von Boston. David McCullough hieß er. Er knallte seinen verwöhnten Abgängern in liebervoller Direktheit ein paar Wahrheiten und Zumutungen um die Ohren. Und zwar so: „Auch wenn euch eure Fußballpokale etwas anderes erzählen wollen und ganz egal, wie oft eure Mütter wie ein rettungswütiger Batman hier einflogen sind – ihr seid nichts Besonderes. Oh ja, ihr seid gepampert worden, verhätschelt, umschwärmt, behütet und eingewickelt in Noppenschutzfolie. Erwachsene, die eigentlich anderes zu tun hatten, haben euch gehalten, geküsst, gefüttert, euch den Mund abgewischt, euch angeleitet, unterrichtet, Nachhilfe gegeben, beraten, zugehört, Mut gemacht, haben euch getröstet und noch einmal Mut gemacht. Ihr seid gefeiert und hofiert worden, man hat euch Schätzchen genannt. Jetzt habt ihr die Highschool abgeschlossen, und alle haben sich nur wegen euch versammelt, Stolz und Freude unserer edlen Gemeinschaft, die ihr nun verlässt. Aber bitte kommt nicht auf die Idee, dass ihr etwas Besonderes seid. Das seid ihr nicht. Hier stehen 2000 Absolventen. Im ganzen Land dürften es nicht weniger als 3,2 Millionen sein von etwa 37.000 Highschools. Das macht mehr als 37.000 Abschiedsredner, 37.000 Klassensprecher, 92.000 Chorstimmen und 2.185.967 Paar Uggs-Stiefel. Selbst wenn einer von euch unter einer Million Menschen hervorstechen würde, dann wären auf unserem Planeten mit seinen 6,8 Milliarden Menschen immer noch fast 7000 Menschen wie er. Astrophysiker versichern uns, dass das Universum keinen Mittelpunkt hat. Also könnt auch ihr nicht der Mittelpunkt sein. Nicht einmal Donald Trump kann das, was man ihm ruhig einmal sagen sollte.“

So erdete David McCullough die Seinen, ehe sie auseinandergingen. Zuvor gab er ihnen noch ein paar Tipps mit auf den Weg, die so klangen wie die Ratschläge im heißen Turnsaal in Graz-Eggenberg. „Tut, was ihr vorhabt, nur aus dem einzigen Grund, dass ihr es gern macht und es für wichtig haltet. Macht es euch nicht in der Gleichgültigkeit gemütlich. Widersteht dem Glitzern des Materialismus. Zeigt euch eurer Talente würdig. Entwickelt und schützt euer Gespür für moralische Fragen und habt genügend Charakterstärke, moralische Grundsätze auch umzusetzen. Träumt groß (da war es wieder), arbeitet hart, denkt selbstständig. Das wirkliche Leben, das ist eine Leistung und nicht etwas, das einem in den Schoß fällt, weil man ein netter Mensch ist oder weil Mami es beim Zimmerservice bestellt hat. Macht aus eurem Leben, zu eurem Wohl und zu unserem, etwas Außerordentliches.“

Gestern, im heißen Turnsaal unter den Basketballnetzen, kleidete man die hoch hängenden Empfehlungen in reines Shakespeare-Englisch. Es gibt eine schöne Stelle im Hamlet, wo Polonius sich mit Ratschlägen von Sohn Laertes verabschiedet. Eine Lehrerin trug die Passage vor und wandte sich an die schweißgebadeten Absolventen, die ihre Abschlusszeugnisse lebensnah als Windfächer zum Einsatz brachten. „Und dies über alles: Sei dir selber treu, so kannst du nicht falsch sein gegen irgendwen.“

So viele Anleitungen zu einem guten Leben bekommt man honorarfrei nur bei Maturafeiern. Ein Jammer, dass es die letzte war.

Neue Plattform soll Startups stärken

“Wo bekomme ich eine Finanzierung für meine Gründer-Idee her – und wie mache ich am besten auf mich aufmerksam? Fragen, mit denen sich wohl jedes Startup auseinandersetzen muss. Eine bundesweite Plattform soll nun dabei helfen.” (Quelle: t3n.de)

Spannende Startups im Überblick

“Es ist mal wieder Zeit für neue Startups! Hier wieder eine ganze Reihe ganz junger Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.” Quelle: deutsche-startups.de

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Bessere Start-up-Finanzierung – SPD fordert Zukunftsfonds

Risikokapital für deutsche Start-ups kommt fast immer aus dem Ausland. Die Sozialdemokraten wollen mit einem Fonds Unternehmen und Talente halten.

Mehr dazu: Handelsblatt.com